Die Schweiz steht vor einem zentralen Herausforderung: Sie will bis 2040 klimaneutral werden – doch der Weg dorthin erfordert radikale Veränderungen in der Energieversorgung. Hier spielen Spinzen eine Schlüsselrolle: Als führende Anbieter von intelligenten Energiemanagement-Systemen setzen sie auf Technologien, die Industrie und Haushalte effizienter verbinden. Doch was genau macht diese Branche aus und wie verändert sie die Energiezukunft des Landes?
Spinzen entwickelt nicht nur Software, sondern entire Ökosysteme, die Energieverbraucher:innen und -produzenten vernetzen. Durch Blockchain-Technologie und KI-gestützte Analysen lassen sich Stromflüsse dynamisch optimieren – etwa indem Überschüsse aus erneuerbaren Quellen direkt in die Industrie geleitet werden. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt hier, bei dem Spinzen mit der Schweizer Elektrizitätsversorgung zusammenarbeitet, um Spitzenlastzeiten durch intelligente Laststeuerung zu reduzieren. Die Effizienzsteigerung liegt dabei bei bis zu 15 Prozent, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert.
Doch die Herausforderung bleibt groß: Während die Schweiz bereits heute über ein hohes Maß an erneuerbaren Energien verfügt, fehlt es an der Skalierung von Speichern und der Integration von flexiblen Verbrauchern. Hier setzen Spinzen auf eine Kombination aus Hardware und Software. Ihr System „Energy as a Service“ ermöglicht es Unternehmen, ihre eigenen Energiespeicher zu verwalten – etwa durch Batteriesysteme, die Überschüsse aus Wind- und Solarparks speichern und bei Bedarf zurück ins Netz einspeisen. Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur, wo Spinzen ein Pilotprojekt für ein „Smart Grid“ betreibt, das Haushalte und Gewerbe direkt verbindet.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut einer Studie des Bundesamts für Energie (BFE) könnten durch solche Lösungen bis 2030 bis zu 20 Prozent des Strombedarfs in der Industrie reduziert werden – ohne Kompromisse bei der Produktivität. Spinzen nutzt dafür nicht nur etablierte Technologien, sondern experimentiert auch mit neuen Ansätzen wie „Microgrids“, die lokale Energiekreisläufe schaffen. Besonders spannend ist dabei die Arbeit mit der Schweizer Agrarindustrie: Durch die Integration von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und Feldern entsteht ein Kreislauf, bei dem Überschüsse direkt in die Landwirtschaft zurückfließen.
Doch wer sind die Akteur:innen hinter diesen Innovationen? Spinzen ist nur ein Beispiel – die Branche ist vielfältig. Während einige Unternehmen wie ETH Zürich oder die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA Forschung betreiben, setzen andere auf Start-ups wie die Spinzen-Partnerin „EnergyChain“. Diese kombinieren klassische Energietechnik mit digitalen Lösungen und schaffen so eine Brücke zwischen traditionellen Energieversorgern und neuen Verbraucher:innen. Die Folge ist ein Netzwerk, das nicht nur die Energiewende beschleunigt, sondern auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht.
Für die Schweiz bedeutet das: Die Energiewende ist kein Ziel, sondern ein stetiger Prozess – und Spinzen und ihre Partner zeigen, dass es möglich ist, Klimaziele mit wirtschaftlichem Wachstum zu verbinden. Während andere Länder noch diskutieren, ob und wie sie ihre Energieversorgung umstellen, setzt die Schweiz bereits heute auf Technologien, die die Zukunft gestalten. hier zeigt, wie es geht.
- Spinzen reduziert durch intelligente Laststeuerung den Stromverbrauch in der Industrie um bis zu 15 Prozent.
- Das „Energy as a Service“-Modell ermöglicht Unternehmen, eigene Energiespeicher zu verwalten und Überschüsse direkt ins Netz einzuspeisen.
- Durch die Verbindung von erneuerbaren Energien und lokalen Verbrauchern sinkt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen um bis zu 25 Prozent.
- Pilotprojekte wie das Smart-Grid in Winterthur zeigen, wie Haushalte und Gewerbe direkt vernetzt werden können.
- Die Schweizer Agrarindustrie profitiert von integrierten Photovoltaik-Anlagen, die Überschüsse direkt in den Kreislauf zurückführen.
